Granatapfel

Granatapfel

Senkt den Blutdruck, verbessert den Blutkreislauf, schützt vor schlechtem Cholesterin und fördert die Verdauung.

Art.Nr.:LR448
60 Kapseln - 350 mg
23,00 EUR

Granatapfel
• Reich an Nährstoffmolekülen
• Schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen
• Schützt die Zellen des Nervensystems
• Starkes Wurmmittel
• Hilft gegen Durchfall
• Unterstützt die erektile Funktion
• Bremst die Krebsentwicklung und das Krebszellenwachstum...


Der Granatapfel ist die Frucht des buschartigen Granatapfelbaumes, welcher aus dem Iran und Nordafrika stammt. Der Name "Granatapfel" kam 1314 zum ersten Mal in der französischen Sprache vor. Er wird aus dem lateinischen Wort "malum granatum" abgeleitet, was "gekörnter Apfel" bedeutet.

Laut den Ärzten aus dem antiken Persien ist Granatapfel eine himmlische Frucht mit Tausenden Heilkräften. Er wird seit 10.000 Jahren angebaut und ist ein Lieferant von Kupfer, Antioxidantien (Flavonoide, Tannine, Ellagsäure) und Vitaminen. Granatapfel kann das Fieber senken, die Verdauung fördern und Blähungen sowie Koliken bekämpfen. Er wird ebenfalls gegen Ruhr und Durchfall eingesetzt. Granatapfel wird auch im Falle von Hypertonie, Rheuma und Arteriosklerose empfohlen. Die Alkaloide aus der Schale des Granatapfels werden als starkes Wurmmittel angesehen.

Sowohl die Frucht als auch der Saft des Granatapfels zeichnen sich durch eine höhere antioxidative Aktivität als grüner Tee oder Rotwein aus. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass sich der regelmäßige Konsum von Granatapfelsaft als positiv erweist, um einigen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, die Blutfluidität zu verbessern und das gesamte sowie das LDL-Cholesterin zu senken. Aktuelle Studien (mit Tieren) haben belegt, dass der Granatapfelsaft Wirkung auf neurologische Störungen ausübt. Dadurch kann das Gehirn des Fötus vor Läsionen aufgrund eines Sauerstoffmangels bei der Geburt geschützt werden. Er soll auch einen positiven Einfluss auf die Alzheimer-Krankheit ausüben.

Warum sollte man Granatäpfel konsumieren?

Reich an Nährstoffmolekülen
Polyphenole: Granatapfel ist reich an Polyphenolen, bioaktive Moleküle mit starken antioxidativen Eigenschaften: Phenolsäuren, Flavonoide (Catechin), Tannine (darunter Punicalagin, welches zu 50 % verantwortlich ist für die antioxidative Kraft des Granatapfels) und Anthocyane.
Kupfer: Granatapfel ist kupferreich. Kupfer ist der Bestandteil mehrerer Enzyme. Es ist notwendig für die Bildung des Hämoglobins und des Kollagens (Protein, welches zur Struktur und Wiederherstellung des Gewebes dient) im Organismus. Mehrere Enzyme aus Kupfer tragen ebenfalls zur Abwehr des Körpers gegen Freie Radikale bei.
Pantothensäure: Granatapfel ist ein Lieferant von Pantothensäure. Diese wird auch Vitamin B5 genannt und gehört zu einem wesentlichen Coenzym, welches dem Organismus ermöglicht, die Energie aus den aufgenommen Lebensmitteln adäquat zu verwenden. Sie nimmt auch an mehreren Etappen der Bildung der Steroidhormone, der Neurotransmitter (Botenstoffe im Nervenimpuls) und des Hämoglobins teil.
Vitamin B6: Granatapfel ist reich an Vitamin B6. Dieses wird auch Pyridoxin genannt und gehört zu den Coenzymen, welche am Stoffwechsel der Proteine und Fettsäuren sowie der Herstellung von Neurotransmittern (Botenstoffe im Nervenimpuls) beteiligt sind. Es hilft ebenfalls bei der Bildung von roten Blutkörperchen und ermöglicht ihnen, mehr Sauerstoff transportieren zu können. Pyridoxin ist auch notwendig für die Umwandlung des Glykogens in Glucose und trägt zum optimalen Funktionieren des Immunsystems bei. Zu guter Letzt spielt dieses Vitamin eine Rolle bei der Bildung einiger Bestandteile der Nervenzellen.
Vitamin C: Granatapfel ist reich an Vitamin C. Dieses besitzt im Organismus noch viele andere Heilkräfte als seine antioxidativen Eigenschaften. Es trägt ebenfalls zur Knochen-, Knorpel-, Zahn-, und Zahnfleischgesundheit bei. Darüber hinaus schützt es vor Infektionen, fördert die Eisenresorption aus den Pflanzen und beschleunigt die Heilung.

Der Granatapfel schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Die antioxidativen Moleküle (Polyphenole) aus Granatapfel beugen einigen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Sie schützen das LDL-Cholesterin vor der schädlichen Oxidation und zerstören die reaktiven Sauerstoff- und Stickstoffspezies. Ein klinischer Versuch hat bei Patienten, welche täglich über ein Jahr circa 50 ml Granatapfelsaft konsumierten, eine Reduzierung der Läsionen der Arteriosklerose belegt. Darüber hinaus kann Granatapfel den Blutfluss der Patienten mit Hypertonie verbessern und den systolischen Blutdruck (erster Wert) um 21 % senken. Der tägliche Konsum von 40 g Granatapfel über acht Wochen bei Diabetikern verursacht eine Reduzierung des gesamten Cholesterins sowie des LDL-Cholesterins ("schlechtes" Cholesterin).

Schützt die Zellen des Nervensystems
Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, welche reich an Polyphenolen aus Granatäpfeln sind, übt einen nervenschützenden Effekt aus. Eine Studie wurde mit neugeborenen Mäuschen durchgeführt, deren Mütter Granatapfelsaft eingenommen hatten. Durch den Granatapfelkonsum während der Trächtigkeit wird das Gehirn des Fötus vor Gehirnläsionen geschützt, die künstlich oder durch einen Sauerstoffmangel bei der Geburt ausgelöst werden können. Ellagsäure (Polyphenol aus dem Granatapfel) wurde im Blut der behandelten Mäuschen festgestellt aber nicht bei den Kontrollmäuschen.

Ein sehr starkes Wurmmittel. Hilft bei Durchfall
Die Alkaloide aus der Schale des Granatapfelbaums werden als ein spezifisches Heilmittel gegen Bandwürmer angesehen. Diese bioaktiven Moleküle zwingen diese Parasiten, sich von der Darmwand zu lösen. Die Granatapfelschale ist auch adstringent und kann den Durchfall behandeln, die Verdauung fördern und Blähungen bekämpfen.

Unterstützt die erektile Funktion
Durch einen längerfristigen Granatapfelsaftkonsum kann die Durchblutung im Schwellkörper erhöht, die erektile Reaktion und die Erschlaffung der glatten Muskeln sowohl bei Tieren mit einer erektilen Dysfunktion als auch bei Kontrolltieren verbessert werden. Zudem hat der Granatapfelkonsum zur Vorbeugung der Fibrose von erektilen Geweben bei Tieren mit einer erektilen Dysfunktion geführt.

Bremst die Krebsentwicklung und das Krebszellenwachstum
Granatapfel kann als Adjuvans zur Behandlung von Leukämie, Brust- oder Prostatakrebs eingesetzt werden. Die Teile, welche reich an Polyphenolen aus Granatäpfeln sind, besitzen eine antiproliferative, antiinvasive und zerstörerische Aktivität auf die Krebszellen. Vier aktive reine Moleküle, welche alle in Granatapfel vorkommen (Ellagsäure, Kaffeesäure, Luteolin und Punicinsäure), hemmen das in-vitro-Wachstum von menschlichen Prostatakrebszellen (PC-3). Es wurde ebenfalls bewiesen, dass der Granatapfelsaft eine starke antiproliferative Aktivität auf Zellstämme von Kolonkrebs besitzt.

Literatur:
1. Aviram M, Dornfeld L, et al. Pomegranate juice consumption reduces oxidative stress, atherogenic modifications to LDL, and platelet aggregation: studies in humans and in atherosclerotic apolipoprotein E-deficient mice. Am J Clin Nutr 2000 May;71(5):1062-76.
2. Aviram M, Dornfeld L, et al. Pomegranate juice flavonoids inhibit low-density lipoprotein oxidation and cardiovascular diseases: studies in atherosclerotic mice and in humans. Drugs Exp Clin Res 2002;28(2-3):49-62.
3. Malik A, Afaq F, et al. Pomegranate fruit juice for chemoprevention and chemotherapy of prostate cancer. Proc Natl Acad Sci U S A 2005 October 11;102(41):14813-8.
4. Forest CP, Padma-Nathan H, Liker HR. Efficacy and safety of pomegranate juice on improvement of erectile dysfunction in male patients with mild to moderate erectile dysfunction: a randomized, placebo-controlled, double-blind, crossover study. Int J Impot Res. 2007 Aug;19(6):564-7. Epub 2007 Jun 14.
5. Jurenka JS. Therapeutic applications of pomegranate (Punica granatum L.): a review. Altern Med Rev. 2008 Jun;13(2):128-44.

Wichtige Hinweise:
Die Maximaldosis von 2 Kapseln täglich sollte nie überschritten werden.

Anwendung:
2 Kapseln täglich zu den Mahlzeiten.

Verpackungseinheit:
60 Kapseln - 350 mg

Zusammensetzung:
Granatapfelextrakt: ganze Frucht 200 mg und Samen 150 mg, standardisiert auf 40 % Ellagsäure.

Andere Inhaltsstoffe:
Pflanzliche Cellulose (Kapsel) und Reispulver.

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